Rückstufung / Hochstufung

Das schlimmste, was einem mit dem Auto passieren kann, ist der selbstverschuldete Unfall. Hat man einen solchen, stuft einen die Versichgerung „rauf“ – das wissen die meisten Leute irgendwie vage, was das aber im konkreten Fall bedeutet, ist den meisten Menschen gar nicht klar.

Wer beispielsweise ein Jahr ohne Schaden fährt, kommt eine Klasse weiter, also beispielsweise von Klasse 10 in SF-Klasse 11. Hat er jedoch einen Schaden, kommt er nicht etwa in die Klasse 9, wie man vielleicht erwarten würde – er kommt eher in die SF-Klasse 4 oder 5 oder noch schlimmer. Da kann man ruck zuck das Doppelte bezahlen…

Wer gar 2 Unfälle in einem Jahr hat, den stufen die Versicherungen noch weitaus heftiger zurück.

Wichtig zu wissen: Wer im laufenden Jahr einen Unfall hat, wird erst am 1.1. des Folgejahres von seiner Versicherung zurückgestuft – das ist von Bedeutung, wenn man die Versicherung zum 30.11. kündigt und zum 1.1. zu einer neuen Versicherung wechselt. Jetzt nämlich stuft einen die neue Versicherung zurück. Es macht also im Vorfeld Sinn, die Rückstufungstabellen eines möglichen neuen Versichereres genau in Augenschein zu nehmen – die Unterschiede können da gigantisch sein!

Hinzu kommt: wer die Versicherung wechselt, muss längst angeben, welche Schäden er in den vergangenen 2 oder 3 Jahren in der Haftpflicht und der Vollkasko hatte. Viele Versicherungen geben Kunden mit einem frischen Schaden dann gleich mal einen höheren Preis.